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Klasse.Klima.Weltweit

Globale Gerechtigkeit braucht eine klassismuskritische Klimabewegung. Klimakrise und soziale Ungleichheit hängen weltweit eng zusammen – besonders im Globalen Süden. Menschen aus der Arbeiter*innen- und Armutsklasse sind dort am stärksten von Umweltzerstörung, Extremwetter und Ausbeutung betroffen, obwohl sie am wenigsten zur globalen Erwärmung beigetragen haben. Gleichzeitig ist in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit wie auch in der Klimabewegung eine Auseinandersetzung mit Klassismus im globalen Kontext und den Intersektionen zu Klimakrise, globalen Ungleichheiten und kolonialen Kontinuitäten zentral.

Das Projekt Klasse.Klima.Weltweit baute auf unsere bisherigen Arbeiten zu Klima und Klassismus auf – darunter unsere Handbücher Klima und Klassismus (2022) sowie Klasse.Macht.Klima (2024) und zahlreiche Workshops für Umweltgruppen und Bildungsakteur*innen. Mit Klasse.Klima.Weltweit erweiterten wir diesen Fokus und rücken globale Perspektiven sowie solidarische Verbindungen über Grenzen hinweg stärker ins Zentrum. Damit sollten Perspektiven aus dem Globalen Süden und eine klassismuskritische Sichtweise in der Klimabildung in Deutschland gestärkt werden. Im Rahmen des Projekts wurden neue Bildungsbausteine entwickelt und in mehreren Workshops erprobt.

Bildungsmaterialien

Im Rahmen des Projekts haben wir drei Bildungsbausteine ausgearbeitet, die Verbindungen von Klassismus, Klimakrise und globaler Ungerechtigkeit sichtbar machen.

Interesse an einem Workshop zu globalen Perspektiven auf Klima und Klassismus? Wir freuen uns unsere Methoden bei euch durchzuführen. Fragt uns gerne an, wenn ihr uns in eure Gruppe einladen wollt oder gemeinsam mit uns eine Veranstaltung druchführen wollt.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des